PreSonus Monitor Station V2

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Tonregie-Zentrale im Desktop-Format

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  • 2 Stereo-Line-Eingänge
  • 2 Stereo-Aux-Eingänge
  • 1 koaxialer S/PDIF-Eingang
  • Hauptlautstärkeregler
  • Cue-Lautstärkeregler
  • 2x drei Quellenwahltaster mit zwei Schaltmodi (individuell/alternativ)
  • separate Taster zum Anwählen von 3 Paar Studiomonitoren mit drei verschiedenen Schaltmodi
  • drei Trimmregler zur Pegelangleichung der Monitore
  • Talkback-Funktion mit integriertem Elektret-Kondensatormikrofon und Anschluss für externes Mikrofon, Talkback-Lautstärke regelbar
  • Mute- und Mono-Taster
  • Dim-Taster mit regelbarer Dämpfung
  • kalibrierbare LED-Aussteuerungsanzeige (2x8-Segment)
  • vier separat regelbare Kopfhörerverstärker, Quelle (Cue/Main) pro Kopfhörerausgang schaltbar
  • 3 Lautsprecherausgänge (stereo)
  • 2 Stereo-Line-Ausgänge (Main und Cue)
  • Maße: 22,9 x 21,6 x 6,4 cm
  • Gewicht: 4,6 kg
  • inkl. Netzadapter

Die PreSonus Monitor Station V2 ist die ideale Schalt- und Kommunikationseinheit für rechnergestützte Studios, denen noch die zentrale „Master"-Sektion einer professionellen Tonregie fehlt. Vergleiche mit Referenzmischungen, präzises Beurteilen über verschiedene Abhören und die entspannte Kommunikation mit den Musikern über eine professionelle Talkback-Einheit sind für einen erfolgreichen Studio-Alltag unverzichtbar - und mit der kompakten Monitor Station V2 problemlos zu erledigen. Dank der hochwertigen Komponenten ist nicht nur der Abhör- sondern auch der Kopfhörersound für beteiligte Musiker erstklassig. Im Übrigen verfügen alle großen Taster über eine integrierte Statusbeleuchtung, so dass der Toningenieur jederzeit im Bilde ist.
 
Außer dem Hauptlautstärkeregler bietet die Monitor Station V2 eine Fülle an Schalt-, Regel- und Routing-Möglichkeiten. Über zwei symmetrische Klinkenbuchsenpaare kann sie mit unterschiedlichen Stereosignalen - z.B. dem Haupt-Mix und einer Playbackmischung - versorgt werden. Der dritte Aux-Eingang ist doppelt ausgeführt: als Cinch-Paar für typische Line-Quellen und als 3,5-mm-Stereoklinke, letztere ist z.B. ideal, um bequem auch Tablets oder Smartphones als Zuspieler zu nutzen. Die Cinch- und Miniklinkeneingänge können sogar beide belegt werden, deren Signal wird intern summiert. Oberhalb des Miniklinkeneingangs befindet sich der S/PDIF-Eingang. Diesen kann man z.B. mit dem Digitalausgang eines CD-Players verbinden.
 
Zur Kontrolle des Main-Bus-Signals hat die Monitor Station V2 eine 2x 8-Segment LED-Aussteuerungsanzeige, die man zudem auf -10 dB, +4 dB oder +10 dB kalibrieren kann. Auf der Rückseite lassen sich drei Paar Studiomonitore bzw. zwei Paar plus Subwoofer anschließen, deren Pegel können mit drei kleinen Trimmpotis präzise abgeglichen werden. Der Clou: Die drei Boxenwahltaster können mit unterschiedlichen Schaltmodi belegt werden. Im Vorgabemodus arbeiten sie unabhängig voneinander, das Summensignal könnte also über alle drei Anschlüsse gleichzeitig ausgegeben werden: z.B. an die Regie-Abhöre, den Subwoofer und ein weiteres Monitorpaar im Aufnahmeraum oder Foyer des Studios.
 
Im zweiten Modus („Toggle") kann immer nur ein Monitorpaar gleichzeitig angewählt werden - dies entspricht dem „klassischen" Regieaufbau mit z.B. Miniaturboxen, Nahfeldmonitoren und Hauptabhöre.
 
Im dritten Modus („Toggle A/B") sind die Wahltaster A und B gegeneinander auslösend - könnten also zwei alternativen Monitorpärchen zugeordnet werden. Taster C hingegen, funktioniert unabhängig, um z.B. einen Subwoofer individuell hinzu- oder abzuschalten oder wie im ersten Modus eine externes Pärchen zu aktivieren. Mono-, Mute- und Dim-Taster (letzterer mit regelbarer Absenkung) schließlich sind unverzichtbare „Helferlein" bei Aufnahme und Mischung.
 
Die drei Quellenwahltaster ST1, ST2 und Aux sind doppelt vorhanden. So können sowohl der Main- als auch der Cue-Bus mit unterschiedlichen Signalen belegt werden. Auch diese Taster verfügen über zwei programmierbare Schaltmodi. Vorgabeseitig funktionieren Sie additiv, d.h. man kann die drei Stereoquellen bei Bedarf summieren, die Aux-Quelle lässt sich dabei per Poti stufenlos zu regeln (letztere könnte z.B. ein Click-Track für den Kopfhörerweg sein). Wählt man den zweiten Modus, lässt sich für den Main- und Cue-Bus jeweils nur eine Quelle aktivieren, die Taster funktionieren also als Umschalter. Die vier leistungsstarken Kopfhörerausgänge verfügen über separate Lautstärkeregler und je einen Taster, mit dem sich entweder das Main- oder Cue-Signal auf den betreffenden Kopfhörerweg legen lässt.
 
Die Talkback-Sektion der Monitor Station ermöglicht die problemlose Kommunikation mit Musikern im Aufnahmeraum. Betätigt man den Talkback-Taster, wird das eingebaute Elektret-Kondensatormikrofon aktiviert, dessen regelbares Signal auf den Cue-Bus gelegt und die Lautsprecherausgabe automatisch um 20 dB reduziert. Bei Bedarf kann man auch ein externes (dynamisches) Talkback-Mikrofon verwenden, das man an die rückseitige XLR-Buchse anschließt.
 
Neben den Boxenausgängen hat die Monitor Station noch zwei weitere, symmetrische Klinkenausgangspaare: Über diesen Cue Out kann man das Kopfhörersignal zu einem externen Kopfhörerverstärker übertragen und am Main Out liegt die vor dem Hauptlautstärkeregler abgegriffene Summe an, um damit z.B. einen Master-Recorder zu versorgen.

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